Die maschinelle Vliesverlegung eignet sich zur wirtschaftlichen Sanierung rissiger Fahrbahnen mit stabilem Unterbau. Das Verfahren wurde dazu entwickelt, die Entstehung von Reflexionsrissen in sanierten Fahrbahnen zu verzögern. Das Vlies besteht aus endlosen Polypropylenfasern, welche durch mechanische Verfestigung miteinander verbunden sind.
Mit dem Verfahren lassen sich drei wichtige Funktionen erfüllen:
Abdichten
Spannungsausgleich
Gleichmäßige Schichthaftung
Wann lässt sich Vlies einsetzen?
Die Vliesverlegung lässt sich in Bereichen einsetzen mit extrem hohen Verkehrsbelastungen, darunter Landebahnen und Straßen mit hohem Anteil an Schwerverkehr (DTLV). Zudem lässt sich das Vliesverfahren bei Fahrbahnaufweitungen und Zubau zusätzlicher Fahrstreifen einsetzen.
Weitere Einsatzgebiete sind:
Bei Linienführung mit engen Kurvenradien
Aufnahme von Spannungen im Straßenrandbereich; das Abgleiten der Straßenschulter wird verhindert
Im Straßenbau auf neu geschüttetem Untergrund
Vlies – Textil für die Straße
Nach aufsprühen des geforderten Bindemittels lässt sich das Asphaltvlies ohne Befestigungsmaterialien einfach verlegen. Außerdem sind Bodenwellen oder Kurven kein Problem für die Verlegung des Vlieses.